Hypnose
- der Blick nach innen
Text
eines
Artikels in der Zeitung "markt"
vom 16.11.2006
Mit
dem Begriff "Hypnose" verbindet jeder seine
eigenen Vorstellungen: Bei dem einen stammen sie
vielleicht von der Lektüre eines
Kriminalromans, der andere hat eine verblüffende Bühnenshow
gesehen oder
erinnert sich an die mit hypnotischen Kräften gesegnete Schlange
Kaa aus dem berühmten
Zeichentrickfilm "Das
Dschungelbuch". Die klinische Hypnose jedoch hat mit beschwörendem
Gemurmel und stechendem Blick nichts zu tun. Dafür eröffnet
sie vielfältige therapeutische
Möglichkeiten.

"Die Hypnose ist
ein Zustand tiefster Entspanntheit und
erhöhter Wahrnehmung. Man kann sie sich zunutze machen, um unter
Anleitung
Lösungsansätze in Entscheidungs- oder Problemsituationen zu
finden", erklärt
die Hypnosetherapeutin Brigitte J. Robens. Die Einsatzbereiche sind
vielfältig.
Rauchern gelingt auf diesem Wege häufig die Entwöhnung vom
Nikotin, ebenso
lässt sich das Nägelkauen mit Hilfe der Hypnose
abgewöhnen. Auch zur Schmerzlinderung
und Gewichtsreduktion, bei Schlafstörungen oder Lernschwächen
ist Hilfe in Sicht.
"Vor einer Hypnose
braucht niemand Angst zu
haben", beruhigt Brigitte J. Robens, "denn man behält während
der
ganzen Zeit die Kontrolle über sich. Und niemand kann gegen seinen
Willen in
Hypnose versetzt werden." Doch was das Wichtigste ist: Niemand tut im
hypnotisierten Zustand irgend etwas gegen seine Moral, etwas, das nicht
dem
eigenen Wertesystem entspricht. "Sich für eine Hypnose zu
entscheiden", so Robens, "heißt, die Aufmerksamkeit auf innere
Vorgänge
und Gefühle zu lenken, ein Problem an der Wurzel zu packen und
aufzulösen."
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